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Der eine Vertreter seiner Art mit der positiven Variation

Wenn nun allen theoretischen (Un-)Wahrscheinlichkeiten zum Trotz eine positive Variation stattgefunden hat, dann ist sie ja genau auf nur einen einzigen Vertreter der Art beschränkt. Dieser eine Vertreter darf nun nicht der Ungenauigkeit der natürlichen Selektion zum Opfer fallen, die ja dummerweise auch immer wieder die eigentlich “fitten” trifft. Sonst war die ganze unwahrscheinliche Kombination unwahrscheinlicher Ereignisse umsonst!

Falls aber auch diese Hürde genommen wurde, dann muss der oder die eine seine positive Variation in der Fortpflanzung weitergeben. Hier kommt erschwerend hinzu, dass wegen der Rekombination bei einer Fortpflanzung nicht unbedingt alle genetischen Merkmale weitergegeben werden. Damit aber die ganze Art von der positiven Variation profitiert, müsste die positive Variation durch die ganze Art per Fortpflanzung einmal hindurchgereicht werden. Das bedeutet die Adam-und-Eva-Geschichte für jede einzelne positive Variation. Monogames Verhalten wäre einer zufallsgetriebenen Evolution auf jeden Fall nicht dienlich (kleiner Scherz). Aber ganz egal, wie es eine Art mit Monogamie nun hält, es würde auf jeden Fall viele, viele Generationen dauern, bis die eine positive Variation bei der ganzen Art angekommen ist. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass sich neue Merkmale einer Art von mehreren Vertretern gleichzeitig aus verbreiten müssen. (Was wiederum klar gegen die Annahme zufälliger genetischer Variationen spricht.)

nächstes Kapitel: Eine zufällige Evolution ist absolut unwahrscheinlich