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Die extrem große Menge negativer Variationen, die auf eine positive Variation kommen

Die geringe Wahrscheinlichkeit positiver Variationen bedeutet ja gleichzeitig, dass jeder einzelnen positiven Variation eine riesige Menge an negativen Variationen gegenübersteht. Das ist nebenbei bemerkt auch das, was die Wissenschaft experimentell herausgefunden hat: Es wurden Experimente gemacht, mit Bestrahlung positive Variationen zu erreichen. Es hat nicht funktioniert. Und dennoch hat die Wissenschaft, die ja sonst immer so auf Beweisen beharrt, diesen klaren Gegenbeweis einfach ignoriert und weiter an ihrer falschen Theorie festgehalten. Auf die Gründe dieses interessanten psychologischen Phänomens gehe ich an anderer Stelle ein. Jedenfalls ergeben sich aus dem theoretischen Verhältnis von einer positiven Variation, auf die absolut unvorstellbar große Massen von negativen Variationen kommen, folgende Schlussfolgerungen (negative Variation = funktionale Verschlechterung):

  1. Ein solches Verhältnis lässt sich in der Natur nicht beobachten. Zwar gibt es negative Variationen, aber es sind um viele Größenordnungen weniger, als es sein müssten, wenn die Variationen zufällig erfolgen würden. Und das bedeutet: Die Variationen erfolgen nicht zufällig! (Hatte ich bereits erwähnt.)
  2. Wenn man weiter darauf beharrt “ja, aber der lange Zeitraum – vielleicht geht’s ja doch irgendwie”, dann müssten folgende Bedingungen erfüllt sein, damit bei einem Verhältnis von sehr wenigen positiven Variationen zu sehr vielen negativen Variationen eine Aufwärtsentwicklung denkbar ist:

    1. Die Variationen dürften Lebewesen nur einzeln treffen. Denn wenn es immer viele Variationen pro Lebewesen sind, dann würden die positiven Variationen in den negativen untergehen. Die Gesamtbilanz auf das eine Lebewesen bezogen wäre negativ. Und das bedeutet: Die sowieso extrem seltenen positiven Variationen müssen sich auf einen sehr langen Zeitraum verteilen, weil die eine seltene positive Variation möglichst einzeln und ohne Nebeneffekte durch andere negative Variationen auf einen Vertreter der Art treffen muss.
    2. Selbst wenn man annimmt, dass der erste Punkt gegeben ist, treffen in der Zwischenzeit zwischen den sehr seltenen positiven Variationen andauernd negative Variationen auf andere Vertreter der Art, was eine Degeneration des genetischen Codes der Art in der Zwischenzeit bis zur nächsten positiven Variation der Folge hätte. Um auch diesen Effekt auszumerzen, müsste die natürliche Selektion (die ja keine “natürliche Zuchtauslese” ist!), den Degenerationseffekt ausmerzen. Und das kann sie aber nur, wenn die negativen Variationen nur relativ selten auftreten. Und das bedeutet ein noch selteneres Auftreten von positiven Variationen, als es schon der Punkt 1 bedingt. Wenn aber schon negative Variationen nur relativ selten auftreten dürfen, damit die Sache überhaupt eine Chance hat zu funktionieren, dann verteilen sich die extrem seltenen positiven Variationen auf unvorstellbar riesige Zeiträume. Ich weiß gar nicht, ob es unter diesen theoretischen Umständen in den letzten 100 Millionen Jahren überhaupt auch nur eine einzige positive Variation gegeben hätte.
nächstes Kapitel: Der eine Vertreter seiner Art